Berechnungslösungen für neuartige Aquaparks auf Luxuslinern

Aquaparks

Der Boom bei großen Luxuslinern führt zu dem Wunsch, besondere Erlebnisangebote wie neue Attraktionen im Aquapark als Alleinstellungsmerkmal auf den Schiffen zu realisieren, unter der Berücksichtigung der Minimierung der Investitionskosten (z. B. durch Leichtbauweisen) bei günstigem Betriebskostenniveau.

Dazu wurde im Forschungsprojekt „Modellentwicklung für neuartige Aquaparks auf Luxuslinern zur nachhaltigen Erhöhung des Passagierkomforts“ (FKZ: EP140661) erfolgreich die Entwicklung realitätsnaher Modelle und leistungsfähiger Berechnungs-/Simulationswerkzeuge durchgeführt. Das Projekt, welches durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde, dient der simulationsgestützten Dimensionierung, Auslegung und Konstruktion von Aquaparks an Bord von Luxuslinern.

Mit der entwickelten Simulationsmethodik und den leistungsfähigen Berechnungs- bzw. Simulationswerkzeugen können die hohen Komfortanforderungen an Luxusliner-Aquaparks für unterschiedliche Schiffsbewegungen unter allen Seebedingungen unter Berücksichtigung der komplexen Verbindung von strömungstechnischen, thermodynamischen und strukturmechanischen Leichtbau-Interaktionen erfüllt werden.

Die MET GmbH bietet für Erlebniswelten in Aquaparks moderne Auslegungen und Simulationen an, die

  • die Entwicklungszeiten von Kreuzfahrtschiffen deutlich verkürzen,
  • den Entwurfsprozess eines Kreuzfahrtschiffes effizienter gestalten,
  • die Kosten für Fertigung und Betrieb senken.

Nach erfolgreichem Abschluss bietet die MET GmbH Ingenieursdienstleistungen an für:

  • die Auslegung von Aquaparks bei unterschiedlichen Seebedingungen
  • die Optimierung des Energieeinsatzes (Betriebskosten)
  • den Einsatz von Leichtbaukonstruktionen
  • die Erhöhung des Nutzungskomforts von Aquaparks

Natürlich können auch Badelandschaften an Land von unseren neuen Methoden profitieren.

Die erprobte Berechnungsmethodik kann auf weitere Anwendungen und neue Geschäftsfelder übertragen werden, wie z. B.:

  • auf Großbauten mit komplexer Architektur sowie für hochauflösenden Innenraumströmungen,
  • auf Offshore-Einrichtungen, um im Vorfeld Abgasausbreitung und Windlasten simulationsgestützt zu untersuchen, die Umweltbeeinflussung zu ermitteln und Gefährdungs- und Risikoanalysen zu erarbeiten,
  • auf Schiffe und Offshore-Einrichtungen mit Helikopterlandedecks, um die Windverhältnisse auf dem Landedeck infolge des Einflusses von Schiffskörper und Aufbauten in einem frühen Projektstadium zu vorherzusagen,
  • auf Industrieanlagen, um z. B. Windwiderstand und Abgasausbreitung zu ermitteln.