MET GmbH auf dem Statusseminar des PTJ

PTJ

Nach 3 Jahren Laufzeit konnte das Verbundprojekt INKOV (Entwicklung innovativer Kolben- und Ventillösungen mit Werkstoffverbunden in Schiffsmotoren) sehr erfolgreich abgeschlossen werden.

Grundlage des Erfolges war das sehr enge arbeitsteilige Zusammenwirken zwischen den Partnern

  • Gesenkschmiede Schneider GmbH Aalen,
  • IWU Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik,
  • WTZ Roßlau gGmbH

und der MET Motoren- und Energietechnik GmbH, die speziell für die Bearbeitung des Teilprojektes 3 “Neue Auslegungs-, Dimensionierungsverfahren und Fertigungstechnologien für Schiffsmotorenkolben mit hybriden Werkstoffkombinationen” (FKZ: 03SX364C), verantwortlich war.

Das Neuartige in der Bearbeitung des genannten Teilprojektes ist ein durchgehend simulationsgestützter Entwicklungsablauf. Die Simulation umfasste die Berechnung der Spannungen und Verformungen des neuartigen reibgeschweißten Bimetallkolbens, bestehend aus einem Kolbenunterteil mit einem großen linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten und einem Kolbenoberteil, bestehend aus einem neu entwickelten warmfesten Werkstoff mit einem geringeren linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten. Mit dieser Werkstoffkombination wird die Behinderung der thermischen Ausdehnung des Kolbenoberteils durch das Kolbenunterteil minimiert und damit die Lebensdauer des reibgeschweißten Kolbens erhöht. Dazu wurden Simulationstools für Vorhersage der der Gießvorgänge sowie die Vorhersage des kompletten Reibschweißvorganges entwickelt, welches auch bei Betrachtung der unterschiedlichen Werkstoffeigenschaften den Einfluss der gewählten unterschiedlichen Fügepositionen und Wulstausbildungen auf die Beanspruchung des Kolbens analysiert.

Alle entwickelten Teilmodelle wurden einer praktischen Evaluierung unterzogen, bevor die nächste Modellierungsaufgabe gestartet wurde. Dadurch wurde eine große Realitätsnähe erzielt.

Für die Verbreitung dieser neuartigen Entwicklungstechnologie steht ein Technologiedemonstrator zur Verfügung, der ebenfalls für die zukünftige Marktwerbung für dieses innovative Produkt genutzt werden soll.

Veröffentlicht wurde das Verbundprojekt während des Statusseminars des PTJ am 08.12.2016.

Der Beitrag ist zu finden unter: http://juser.fz-juelich.de/record/825956/files/PTJ_08.pdf

Unser Dank gilt dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, welches die Fördermittel zur Verfügung stellte und dem Projektträger Jülich.


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